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RAN Centre of Excellence

Im April 2016 lud das EU RAN Centre of Excellence nach Wien ein. Das Treffen widmete sich dem Thema ‘Research on radicalisation: From theory to practice’. Das EU Radicalisation Awareness Network Centre of Excellence (EU RAN CoE) gehört zur Generaldirektion Inneres und Justiz der EU-Kommission. Experten aus Wissenschaft und Praxis trafen hier auf Politiker und Politikberater und diskutierten mögliche Maßnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus. Nach den Anschlägen von Paris und Belgien ist das Thema weiterhin hochaktuell und Lösungen werden dringend gebraucht. Angesichts der Bedrohung sind transnationale Maßnahmen unerlässlich. Neben einer Vertiefung des europäischen Sicherheitsraumes wird gerade verstärkt daran gearbeitet, eine europäische Sicherheitskultur zu etablieren. Der Terrorismus ist ein Phänomen, das nur durch Vernetzung und verstärkter Koordination bekämpft werden kann. Ich beteiligte mich an der Diskussion um Handlungsmöglichkeiten und -grenzen lokaler Autoritäten. Vorsitzende der Diskussionsrunde war die ehrenwerte Saskia Tempelmann (Strategic Advisor at National Coordinator for Counter-Terrorism, Den Haag, NL). Auch die Diskussion um die Opfer von terroristischen Anschlägen war spannungsreich und sehr wichtig für ein zukünftig koordiniertes Vorgehen. Die ehrenwerte Orla Lynch (Österreich) saß der Diskussionsveranstaltung vor. Alexandra Antoniadis (EU Kommission) saß der Diskussion über Kommunikation und Gegennarrative vor. Dabei wurde deutlich, dass ein situativer Ansatz, der sich verstärkt um das sog. "social listening" im Internet bemüht, ein wichtiger aber in Deutschland noch weitgehend ungenutzter Ansatz zur De-Radikalisierung ist.

Astrid Bötticher mit Bülent Arınç

Gemeinsam mit Alex P. Schmid, dem Direktor der Terrorism Research Initiative (TRI) und Herausgeber der Zeitschrift Perspectives on Terrorism. (Prof. em. Dr. Alex P. Schmid, Associate Professor, Institute of Security and Global Affairs, Leiden University, Campus The Hague; Research Fellow ICCT, The Hague.)

 

Astrid Bötticher mit A. Vedat Samur

Zusammen mit meinem Co-Autoren Miroslav Mareš und Alexandra Antoniades (EU Kommission, DG Home).

 

Astrid Bötticher mit Dipl. Ing. Tarafa Baghajati

Während des allgemeinen Panels gab es ebenfalls bewegende Diskussionen. Auch Bremen war hier mit Dr. Daniel Heinke prominent vertreten.

 

Astrid Bötticher mit Dipl. Ing. Tarafa Baghajati

 

Astrid Bötticher mit Bashy Quraishy

Magnus Ranstorp organisierte zu einem erheblichen Teil die so wichtige Tagung. Der frühere Leiter des Centre for the Study of Terrorism and Political Violence (CSTPV) der Universität St. Andrews ist heute Qualitätsmanager von EU RAN CoE und Forschungsdirektor des Centre for Asymmetric Threat Studies at the Swedish National Defence College.

 

Astrid Bötticher mit Dipl. Ing. Tarafa Baghajati

Dr. Daniel Heinke, Referatsgruppenleiter des Senators für Inneres in Bremen, zusammen mit Alexandra Antoniades.

 

Vortrag und Gesprächsabend zum Thema Extremismus in Politik und Gesellschaft bei der Katholischen Hochschulgemeinde Hamburg (KHG HH)

Im November 2015 hielt ich einen Vortrag über die verschiedenen Modelle der Extremismusforschung und holte die Studenten der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG), die sich bereits etwas mit dem Thema vertraut gemacht hatten, dort ab wo sie standen. Wie schon so oft, kannten die meisten das Modell des verfassungspolitischen Ansatzes, doch andere Ansätze waren ihnen weitgehend unbekannt. Nachdem die Vor- und Nachteile der einzelnen Ansätze vorgestellt waren, entspann sich eine muntere Diskussion. Die Studenten waren insbesondere durch die PEGIDA Proteste bewegt, zeigten sich betroffen angesichts der erstarkten rechten Bewegungen und suchten einen Weg, den Herausforderungen demokratisch und rechtstaatlich, aber auch pragmatisch und problembezogen zu begegnen. Die Initiative der Studenten war beeindruckend, ihr Interesse an dem Sachverhalt ebenso. Zwischen den studentischen Mitgliedern der Katholischen Hochschulgemeinde, weiteren Gästen und mir entstand ein sehr bewegendes und nach Lösungen suchendes Gespräch.

Während des Vortrages auf dem Vortrags- und Gesprächsabend der Katholischen Hochschulgemeinde Hamburg (KHG HH) im November 2015.

Während des Vortrages auf dem Vortrags- und Gesprächsabend der Katholischen Hochschulgemeinde Hamburg (KHG HH) im November 2015. Quelle: http://www.khg-hamburg.de/fotos-videos/ws1516.html

 

Vortrag und Diskussion bei der Humanistischen Union Berlin über das Thema "Verfassungsschutz an Schulen"

Auf Einladung von Werner Koep-Kerstin, durfte ich auf einer Diskussionsveranstaltung der Humanistischen Union (im Oktober 2015) einen Vortrag halten und anschließend mit den Anwesenden diskutieren. Das Thema und seine vielfältigen Aspekte wurden diskutiert. Auch Schülervertreter kamen zu Wort. Allgemeiner Konsens der Anwesenden war es, den Beutelsbacher Konsens zu erhalten. Insbesondere wurde diskutiert, ob die Bildungsarbeit der verschiedenen Landesverfassungsschutzämter eine Form von Überwältigung zu Staatszwecken darstellen würde, oder ob es sich dabei um die legitim (und auch auf Einladung) stattfindende Intervention von Experten handele. Gerade die Aufgaben der Bundes- und Landeszentralen für politische Bildung rückten dabei ins Zentrum.
Mein Vortrag beschäftigte sich insbesondere mit den problematischen Aspekten des verfassungspolitischen Ansatzes der Extremismusforschung und den sich daraus ergebenden Implikationen. Als sinnvolles Gegenmodell beschrieb ich Manus Midlarskys` Extremismusmodell und dessen Vorteile gegenüber dem 30 Jahre alten verfassungspolitischen Modell. Das Publikum interessierte sich für die Bezüge des verfassungspolitischen Ansatzes zum Extremismusverständnis der Landesämter für Verfassungsschutz und dem Bundesamt. Es war eine sehr informative und kritische Veranstaltung, bei der die Diskussion mit dem Publikum im Vordergrund stand. Die Veranstaltung war Teil der Kampagne "ausgeschnüffelt" der Humanistischen Union.

http://berlin.humanistische-union.de/nc/detail/back/aktuelles-1/article/verfassungsschutz-an-schulen-ueber-die-bildungsarbeit-des-inlandsgeheimdienstes/

 

Internationale Konferenz Islamophobia – Recht und Medien" in Istanbul

Was ist Islamophobie? Wie können wir Islamophobie definieren? und welche Schritte sind notwendig um Islamophobie effektiv zu bekämpfen? Während der "Internationalen Konferenz Islamophobie – Recht und Medien" die am 12-13 September 2013 in Istanbul stattfand und organisiert wurde von der Generaldirektion für Presse und Information der Türkei (BYEGM ) und der Organisation der Islamischen Zusammenarbeit (OIC) wurde nach Antworten gesucht. Forscher, Journalisten, Politiker und Experten auf dem Gebiet des Rechts trafen sich, um das Phänomen zu diskutieren und Antworten auf das Problem zu finden. Obwohl Islamophobie oft als Angst beschrieben wird, wurde allgemein anerkannt, dass seine Hauptbasis Rassismus ist. Islamophobe kreieren ein Bild von Muslimen als Kriminelle, die Verbreitung von Hass und der Versuch Hassverbrechen gegen muslimische Minderheiten in Europa, den Vereinigten Staaten und anderswo auszulösen ist Merkmal dieser Hassideologie. Obwohl auch das Phänomen der Vorurteile gegenüber muslimischen Gläubigen innerhalb islamischer Staaten diskutiert wurde. Die Konferenz verursachte großes Medienecho und wurde weitgehend von der Öffentlichkeit anerkannt. Über die Definition von Islamophobie wurde viel diskutiert; weitgehend anerkannt wurde, dass eine klare Definition es ermöglichen würde, Fälle auch innerhalb der Rechtsprechung als Hassverbrechen zu beurteilen. Auch der große Bedarf der Überwachung von Islamophobie durch Sicherheitsorganisationen wie die Polizei wurde allgemein anerkannt, so dass staatliche Programme zum Schutz muslimischer Minderheiten effektiv installiert werden können. Ich war in der Lage, Fragen der Sicherheit mit Bilal Dinç (Mitglied des Beirats für türkische Staatsangehörige im Ausland), Erkan Durdu (Amt des Ministerpräsidenten), Prof. Dr. Murat Erdoğan (Hacettepe Universität), Dr. Ashraf Dajani (Organisation of Islamische Kooperation), Prof. Dr. Tahir Abbas (Fatih Universität) und vielen anderen Teilnehmern der Konferenz "Islamophobie - Law and Media" zu diskutieren. Die große Offenheit für transnationale Kooperationen zwischen Polizeien und anderen Organisationen der inneren Sicherheit, um Islamophobie als Form von Rassismus zu bekämpfen hat mich positiv überrascht. Viel Arbeit ist zu tun, um europaweit anerkannte Kriterien zu definieren, die es Sicherheitsorganisationen ermöglichen Islamophobie zu erkennen und schließlich zu dem Punkt zu gelangen, der Überwachung dieses Phänomen durch die innere Sicherheit Organisationen effektiv zu gestalten.

International Conference Islamophobia Law and Media" in Istanbul

What is Islamophobia? How can we define it? and what do we need to do in order to battle islamophobia? During the "International Islamophobia Conference – Law and Media" held September 12-13, 2013 in Istanbul, organized by the Directorate General of Press and Information of Turkey (BYEGM) and the Organization of Islamic Cooperation (OIC) there was a search for answers. Researchers, Journalists, Politicians and Law Experts met in order to discuss the phenomenon and find answers to the problem. Though islamophobia is often described as fear, it was widely acknowledged that its main base is racism. Islamophobes picture muslims as criminals, spread hatred and try to trigger hate crimes against muslim minority communities in Europe, the United States and elsewhere. Though, also the phenomenon of prejudices against muslim believers within Islamic led states was discussed. The conference caused great media echo and was widely acknowledged by the public. The definition of islamophobia was widely debated, as it was recognized that a clear definition would enable cases to become judged as hate crime. Also the great need of monitoring Islamophobia by security organisations, like the police, was widely agreed on, so that government programmes can get installed effectively. I was able to discuss security matters with Bilal Dinç (Member of the advisory board for Turkish citizens abroad), Erkan Durdu (Office of the Prime Minister), Assoc. Prof. Dr. Murat Erdoğan (Hacettepe University), Dr. Ashraf Dajani (Organization of Islamic Cooperation) and many other participants of the conference "Islamophobia – Law and Media". The great openness to discuss transnational cooperations among police forces and other organizations of inner security to combat islamophobia as form of racism amazed me. Much work is to be done in order to define europewide acknowledged criteria to detect Islamophobia and finally get to the point of monitoring this phenomena by inner security organizations effectively.

 

Astrid Bötticher mit Bülent Arınç

Gemeinsames, kurzes Gespräch mit Bülent Arınç, dem türkischen Vize Ministerpräsident, im Foyer des Veranstaltungsortes.
Together with Bülent Arınç, Deputy Prime Minister of the Republic of Turkey.

 

Astrid Bötticher mit A. Vedat Samur

Zusammen mit A. Vedat Samur, Projekt Manager der Abant Plattform vor dem Tagungshotel in Istanbul. Together with Vedat Samur, Project Manager of Abant Platform.

 

Astrid Bötticher mit Bashy Quraishy

Gemeinsam mit Bashy Quraishy, Vorsitzender des European Network Against Racism (ENAR). Together with Bashy Quraishy, Chairman of European Network Against Racism Advisory Council.

 

Astrid Bötticher mit Dipl. Ing. Tarafa Baghajati

 

Zusammen mit Dipl. Ing. Tarafa Baghajati, Obmann Stellvertreter des Wiener islamisches Institut für Erwachsenenbildung.
Together with Dipl. Ing. Tarafa Baghajati, Deputy Chairman of Vienna Islamic Institute of Adult Education.

 

Bülent Arınç

Die Eröffnungsrede der in Istanbul abgehaltenen Konferenz "Islamophobie – Recht und Medien" von Bülent Arınç. Opening Speech of the conference "Islamophobia – Law and Media" of Bülent Arınç.

Ekmeleddin Ishanoğlu

Der Generalsekretär des OIC, Ekmeleddin Ishanoğlu während der Eröffnungsrede der Konferenz. General Secretary of OIC, Ekmeleddin Ishanoğlu, Opening Speech in Istanbul..

 

CENAA "Extremism vs. Armed Forces – Implications for internal security and recommendations for policy-makers", Bratislava 2013

Im September 2013 hatte ich die Ehre, am CENAA Roundtable Meeting in Bratislava teilzunehmen und vor anerkannten Experten aus Osteuropa zu sprechen - Miroslav Mareš (Masaryk Universität Brno), Jozef Matis, Miroslav Kmošena und Vojtech Jurčák (Akademie der Streitkräfte von General MR Stefanik) Jan Maciejewski (Universität Breslau), Peter Krekó (Political Capital Policy Research and Consulting Institute), Richard Stojar (Universität der Verteidigung Brno) und Batyr Chalmuradov (National Aviation Universität Kiew). Wir diskutierten effektive Maßnahmen der Streitkräfte, um den Extremismus zu bekämpfen. Ich hatte die Ehre, die Bundeswehr und ihre Programme und Einheiten, im Kampf gegen Extremismus zu präsentieren. Man war sich allgemein einig, dass Armeen ein großes Bedürfnis haben den Extremismus zu bekämpfen, da sie ein wichtiges Symbol der Staatlichkeit sind. Interne Kontrollsysteme der verschiedenen Armeen wurden vorgestellt und mögliche Schritte der Zukunft innerhalb der europäischen Armeen wurden diskutiert. Wie Organisationen der Innenrevision innerhalb von europäischen Armeen installiert werden können und welche Maßnahmen zur effektiven Gestaltung notwendig sind, während Kosten und Ausgaben der Regierung im Auge behalten werden, war eine der großen Fragen, die beantwortet werden wollte.

CENAA Roundtable "Extremism vs. Armed Forces – Implications for internal security and recommendations for policy-makers", Bratislava 2013

In September 2013 I had the honour to speak at CENAA Roundtable Meeting in Bratislava, among widely recognized experts from eastern Europe - Miroslav Mareš (Masaryk University Brno), Jozef Matis, Miroslav Kmošena and Vojtech Jurčák (Academy of Armed Forces of General M.R. Štefánik) Jan Maciejewski (University of Wroclaw), Peter Krekó (Political Capital Policy Research and Consulting Institute), Richard Stojar (University of Defense Brno) and Batyr Chalmuradov (National Aviation University Kiev). We discussed effective measurements of armed forces to combat extremism. I had the honour to present Bundeswehr and its programmes and units that battle extremism. It was widely agreed that armies have a great need to battle extremism as they are an important symbol of statehood. Internal Control systems of the different armies were presented and possible steps of the future within European armies were discussed. How internal audit organizations within armies can be installed and held effectively, while keeping government costs and spending in mind, was one of the great questions that wanted to get answered.

 

CENAA Roundtable

Wir debattierten den Kampf gegen Extremismus innerhalb von europäischen Armeen. Discussing the battle of armies against extremism, possible effective measurements and future programmes, during the CENAA Roundtable.

 

CENAA Roundtable

Astrid Bötticher während der Präsentation gemeinsam mit Mgr. Radka Vicenová, Peter Krekó (Political Capital Policy Research and Consulting Institute) und Prof. Dr. Miroslav Kmošena (Academy of Armed Forces of General M.R. Štefánik). During presentation with Mgr. Radka Vicenová, Peter Krekó (Political Capital Policy Research and Consulting Institute) and Prof. Dr. Miroslav Kmošena (Academy of Armed Forces of General M.R. Štefánik).
Astrid Bötticher gemeinsam mit Prof. Dr. Richard Stojar (Universität der Verteidigung Brno) und Mgr. et Mgr. Petra Vejvodová Papiežová (Universität Brno). Together with Prof. Dr. Richard Stojar (University of Defense Brno) and Mgr. et Mgr. Petra Vejvodová Papiežová (Masaryk University Brno) Astrid Bötticher gemeinsam mit Prof. Dr. Richard Stojar (Universität der Verteidigung Brno) und Mgr. et Mgr. Petra Vejvodová Papiežová (Universität Brno). Together with Prof. Dr. Richard Stojar (University of Defense Brno) and Mgr. et Mgr. Petra Vejvodová Papiežová (Masaryk University Brno).

 

ECPR Generalkonferenz Bordeaux 2013

Das Europäische Konsortium für Politikwissenschaftliche Studien hielt seine jährliche Generalkonferenz vom 4-7 September 2013 in Bordeaux, Frankreich. Organisiert von Lainaus Przemysław Biskup (Universität Warschau) fand das Panel "State of Unions: Separatismus und Krise der Nationalen Einheit zu Zeiten der EU-Krise"statt. Prof. Dr. Miroslav Mareš und ich präsentierten unser Papier "Konzeptualisierung neue Formen der Separatismus in Europa". Neben unserem Papier, präsentierten Marc Sanjaume (Universitat Pompeu Fabra), Dr. Bartłomiej Zdaniuk (Universität Warschau) und Heino Nyyssönen (Universität Tampere) ihre Forschungsarbeiten bezüglich des Seperatismus.

ECPR General Conference Bordeaux 2013

The European Consortium for Political Research held its annual General Conference in 4-7 September 2013 in Bordeaux, France. Organized by Lainaus Przemysław Biskup (University of Warsaw) the panel "State of Unions: Separatisms and Crisis of National Unity in Time of EU's Crisis" proceeded. Prof. Dr. Miroslav Mareš and I presented our paper "Conceptualising New Forms of Separatism in Europe" at the panel. Besides our paper, Marc Sanjaume (Universitat Pompeu Fabra), Dr. Bartłomiej Zdaniuk (University of Warsaw) and Heino Nyyssönen (University of Tampere) presented their works.

 

Astrid Bötticher bei der Vorstellung des Arbeitspapiers über neue Formen des Separatismus

Während der Vorstellung des Arbeitspapiers über neue Formen des Separatismus. During the presentation of the paper on new forms of separatism.

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Sicherheitsgesetzgebung (SIGG)

Das BMBF finanzierte Sicherheitsgesetzgebung-Projekt (SIGG) ist termingerecht zum 31.06.2013 beendet worden. Die Ergebnisse des Projekts werden in Zusammenarbeit mit dem an der DVPW angesiedelten "Arbeitskreis Innere Sicherheit" (AKIS) in einer gemeinsamen Publikation veröffentlicht.

Project Security Legislation

The Project "Security-Legislation"(SIGG), financed by the federal ministry of education and research has been terminated on schedule. The results will get published in cooperation with the "workgroup inner security" (AKIS), a group that exists under the umbrella of the German political science association (DVPW).



Astrid Bötticher mit Jens Lanfer, Christoph Gusy, Hans Jürgen Lange, Ivaylo N. Katsarov, Nils Petersen, Christine Rausch, Annika Kapitza

Die SIGG-Projektgruppe: Jens Lanfer, Christoph Gusy, Hans Jürgen Lange, Ivaylo N. Katsarov, Nils Petersen, Christine Rausch, Annika Kapitza, Astrid Bötticher

 

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Abschlusstagung des Projekts "Sicherheitsgesetzgebung" (SIGG)

Am 11.06.2013 fand die Abschlusstagung des Projekts "Sicherheitsgesetzgebung" (SIGG) statt.

Astrid Bötticher mit Hans Jürgen Lange und Jens Lanfer

Ausschnitt aus der WAZ vom 12.06.2013. Zusammen mit Hans Jürgen Lange und Jens Lanfer (Photo: Ralf Bodemer)

 

Die politologischen Ergebnisse der Teilprojekte Videoüberwachung, Telekommunikationsüberwachung und biometrische Kontrollsysteme wurden vorgestellt und u.a. mit Detlef Sack, Christoph Gusy und Bernhard Frevel diskutiert. Hier hielt ich den Vortrag "Gesetzgebungsprozesse der Telekommunikationsüberwachung in der Bundesrepublik Deutschland am Beispiel des IMSI-Catchers" und diskutierte mit den anwesenden Experten.

 

Astrid Bötticher im Vortrag „Gesetzgebungsprozesse der Telekommunikationsüberwachung in der Bundesrepublik Deutschland am Beispiel des IMSI-Catchers“

Astrid Bötticher. Vortrag „Gesetzgebungsprozesse der Telekommunikationsüberwachung in der Bundesrepublik Deutschland am Beispiel des IMSI-Catchers“

 

The final conference of the research project „Security Legislation” has taken place in Witten. The politological results of the subprojects video surveillance, wiretapping (legal interception) and biometric control systems were presented and discussed (with Detlef Sack, Christopher Gusy and Bernhard Frevel). I delivered the presentation “Legislative processes on interception of telecommunications in the Federal Republic of Germany, based on the example of IMSI-catcher“. Here I presented my findings and discussed with the attending experts.

 

 

Sunbelt Conference in Hamburg


Astrid-Boetticher-Jana-Diesner

Zusammentreffen mit Prof. Dr. Jana Diesner von der University of Illinois (UIUC)

 

Vom 21.- 26.05.2013 besuchte ich die Sunbelt Konferenz in Hamburg. Die Konferenz war spannend und sehr informativ. Gerade die Erforschung von Extremismus und Terrorismus kann von der Netzwerkforschung profitieren und sah ich mit Spannung den Vorträgen entgegen. Neben Personennetzwerken ist gerade die Semantische Netzwerkanalyse ein wichtiges Werkzeug geworden.

 

From 21.-26.05.2013 i visited Sunbelt Conference in Hamburg. The conference was exiting and informative. Especially the study on Extremism and Terrorism can benefit from network-methods. Besides personal networks, semantic networks have become an important tool.

 

 

CEENA Roundtable

Das Centre for European and North Atlantic Affairs und die Bertelsmann-Stiftung luden am 16.11.2012 zum Roundtable nach Berlin ein.

CEENA Roundtable

"German experiences from countering extremist – implications and recommendations for CR and SR and Central European influence towards Germany", Berlin.

Astrid Bötticher ceena

Während des Vortrages
During the presentation

 

Im Rahmen des Panels "Repressive measures to combat extremism" hielt ich einen Vortrag. Der Vortrag beschäftigte sich mit Containment, Monitoring und Penalization. Die Diskussionen und Gespräche im Rahmen des Roundtables waren sehr interessant und spannend. Es sprachen ebenfalls Prof. Dr.Thomas Grumke, Dr. Orkan Kösemen, Prof. Dr. Miroslav Mareš, und Mgr. et Mgr. Petra Vejvodová, sowie einige andere.

 

The Centre for European and North Atlantic Affairs invited, together with Bertelsmann Foundation to the roundtable "German experiences from countering extremist" in Berlin. The discussions during the roundtable were very interesting.

 

 

Astrid Bötticher ceena

Zusammen mit Mgr. et Mgr. Petra Vejvodová
Together with Mgr. et Mgr. Petra Vejvodová

 

Mgr. et Mgr. Petra Vejvodová ist Expertin im Bereich Rechtsextremismus. Die von der Universität Brno stammende Wissenschaftlerin sprach über die Ergebnisse ihrer Forschung und ermöglichte einen interessanten Einblick in den Forschungsbereich.

 

Mgr. et Mgr. Petra Vejvodová is expert in the study of extremism, situated at the University in Brno, and analysed the right-wing extremists scene. She offered interesting insights

 

 

Astrid Bötticher ceena

Zusammen mit Mgr. et Mgr. Petra Vejvodová , Mgr. Radka Vicenová, Mgr. Barbora Padrtová.
Together with Mgr. et Mgr. Petra Vejvodová, Mgr. Barbora Padrtová, Mgr. Radka Vicenová.

 

Die Diskussionen im Rahmen des Roundtables waren interessant und wurden intensiv geführt. Mgr. Radka Vicenová,
Mgr. Barbora Padrtová, Mgr. et Mgr. Petra Vejvodová und ich diskutierten mit den weiteren Teilnehmern die in Deutschland gemachten Erfahrungen mit Gegenprogrammen, ihre Vielfältigkeit, aufgetauchte Probleme und besprachen die möglichen Implikationen und Empfehlungen für Tschechien und die Slowakei.

 

Radka Vicenová, Barbora Padrtová, Petra Vejvodová and me, were discussing with the other participants of the roundtable about "German experiences from countering extremist" and about "implications and recommendations for Czech Republic and Slovakia" that could be drawn.

 

 

Syddansk Universitet Konferenz "Need to know II: Lessons learned"

On October 15th the Baltic Intelligence Studies Association was founded at University of Southern Denmark in Odense. I was able to visit the following conference "Need to know II: Lessons learned" that offered interesting insights of intelligence studies.

University of Southern Denmark conference "Need to know II: Lessons learned"

Am 15. Oktober 2012 wurde die Baltic Intelligence Studies Association an der Syddansk Universitet in Odense gegründet. Ich besuchte die anschließende Konferenz "Need to know II: Lessons learned". Dort wurden sehr interessante Vorträge über den Bereich Intelligence Studies gehalten.

 

Astrid Bötticher

Odense 2012

 

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Expertenrunde "International Cooperation of Extremists", Bratislava

Das Centre for European and North Atlantic Affairs (CEENA) und die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) luden am 07.06.2012 zu der Expertenrunde "International Cooperation of Extremists" nach Bratislava ein. Die grenzüberschreitende Expertenrunde befasste sich mit dem Thema der transnationalen Kooperation von Rechtsextremisten. Eine ganze Vielzahl an Fragen wurden hier besprochen und diskutiert: Auf welcher ideologischen Ausgangsbasis fußt der grenzüberschreitende Rechtsextremismus? Welche Kooperationsformen sind bekannt? Wie finanziert er sich? Welche Auswirkungen sind bisher feststellbar und welche zukünftigen Entwicklungen zeichnen sich ab? Wie können Vertreter der Exekutive für den Bereich sensibilisiert werden und welche Erfahrungen gibt es hier bisher? Welche Fehlentwicklungen sind feststellbar? Wie können diese korrigiert werden?
Vertreter aus der Wissenschaft, Non-Profit-Organisationen und der Verwaltung aus verschiedenen Ländern nahmen an der Gesprächsrunde teil.

Das Centre for European and North Atlantic Affairs hat eine Zusammenfassung des Treffens veröffentlicht

Roundtable "International Cooperation of Extremists", Bratislava

The Centre for European and North Atlantic Affairs (CEENA) together with Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) invited to the expert round table on "International Cooperation of Extremists" to Bratislava. The cross-border round table dealt with forms of transnational cooperation of right wing extremists. A great variety of questions have been discussed. Representatives of the scientific community, Non-Governmental-Organisations and of government administration from different countries participated.

The Centre for European and North Atlantic Affairs has recently published a summary

 

Astrid Bötticher zusammen mit Thomas Grumke

Zusammen mit Dr. phil. Thomas Grumke
Together with Dr. phil. Thomas Grumke

 

Dr. Thomas Grumke arbeitet als Spezialist über den Phänomenbereich Rechtsextremismus im Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen, war Mitarbeiter der Bertelsmann Stiftung, Research Fellow des "German Marshall Fund of the United States" in Washington DC und ist derzeit Dozent an der Heinrich-Heine-Universität (Düsseldorf).

 

Dr. Thomas Grumke is a specialist on right wing extremism at the Interior Ministry of the state of North Rhine-Westfalia. He worked at the Bertelsmann Foundation, was a Research Fellow of the German Marshall Fund of the United States in Washington D.C. and is lecturer at Heinrich-Heine-University (Düsseldorf).

 

 

Astrid Bötticher zusammen mit Dr. Róbert Ondrejcsák und Mgr. Barbora Padrtová. Astrid Bötticher together with PhD. Dr. Róbert Ondrejcsák and Mgr. Barbora Padrtová

Zusammen mit Dr. Róbert Ondrejcsák und Mgr. Barbora Padrtová
Together with PhD. Dr. Róbert Ondrejcsák and Mgr. Barbora Padrtová

 

Dr. Róbert Ondrejcsák war Staatssekretär im Verteidigungsministerium der Slowakei, ist Direktor des "Centers for European and North Atlantic Affairs" (CEENA), und war Direktor des "Institute for Security and Defence Studies", stellvertretender Chef des Stabes der slowakischen Botschaft in Ungarn und beriet den Vizepräsidenten des slowakischen Parlamentes in Fragen der Sicherheitspolitik, weiterhin war er Berater im NATO Departement des slowakischen Verteidigungsministeriums. Dr. Ondrejcsák ist Dozent der Matej Bel Universität (Banská Bystrica). Mgr. Barbora Padrtová ist Projektmanagerin des "Centers for European and North Atlantic Affairs"(CEENA). Sie arbeitete in der politischen Sektion der irakischen Republik in Washington D.C. und studierte an der University Twente (Enschede), der Metropolitan University (Prag) und der Masaryk Universität (Brünn).

 

Dr. Róbert Ondrejcsák was State Secretary of the Ministry of Defence of the Slovak Republic and is Director of the "Center for European and North Atlantic Affairs" (CEENA). He was Director of the "Institute for Security and Defence Studies", Deputy Chief of the Mission of the Slovak Embassy to Hungary, Foreign and Security Policy advisor to Vice-Chairman of the Slovak Parliament and advisor of the NATO Department at the Slovak Ministry of Defence. He is Lecturer at Matej Bel University (Banská Bystrica). Mgr. Barbora Padrtová is Projectmanager at "Center for European and North Atlantic Affairs"(CEENA) and served in the political section of Iraq Republic in Washington D.C., and studied at University Twente (Enschede), Metropolitan University (Prague) and Masaryk University (Brno).

 

 

Astrid Bötticher zusammen mit Doc.JUDr. PhDr. Miroslav Mareš. Astrid Bötticher together with Doc.JUDr. PhDr. Miroslav Mareš

Zusammen mit Doc.JUDr. PhDr. Miroslav Mareš
Together with Doc.JUDr. PhDr. Miroslav Mareš

 

Doc.JUDr. PhDr. Miroslav Mareš ist der bekannteste Osteuropäische Forscher im Bereich der Erforschung des Extremismus. Er ist der Leiter der Abteilung der Sicherheits- und Strategiestudien am Lehrstuhl der Politikwissenschaft der Fakultät der Sozialstudien an der Masaryk Universität in Brünn.

 

He is Head of the Section of the Security and Strategic Studies of the Department of Political Science of the Faculty of Social Studies at Masaryk University in Brno. He is a leading expert in eastern Europe.

 

 

Astrid Bötticher zusammen mit Doc.JUDr. PhDr. Miroslav Mareš, Mgr. Michal Miklovič und  JUDr. Daniel Milo. Astrid Bötticher together with Doc.JUDr. PhDr. Miroslav Mareš, Mgr. Michal Miklovič and  JUDr. Daniel Milo

Zusammen mit Doc.JUDr. PhDr. Miroslav Mareš, Mgr. Michal Miklovič und JUDr. Daniel Milo
Together with Doc.JUDr. PhDr. Miroslav Mareš, Mgr. Michal Miklovič and JUDr. Daniel Milo

 

Doc.JUDr. PhDr. Miroslav Mareš ist der Leiter der Abteilung der Sicherheits- und Strategiestudien am Lehrstuhl der Politikwissenschaft der Fakultät der Sozialstudien an der Masaryk Universität in Brünn. Mgr. Michal Miklovič arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Nationalen Gedächtnisinstitut der Slowakei. JUDr. Daniel Milo ist Kriminologe und arbeitete in der Nichtregierungsorganisation "People against Racism" in der Slowakei und als Berater der "Organisation for Security and Co-operation in Europe" (OSCE) im Bereich der Bekämpfung von Rassismus und Xenophobie. Herr Milo arbeitet in der slowakischen Staatskanzlei im Department für Menschenrechte und Nationale Minderheiten.

 

Doc.JUDr. PhDr. Miroslav Mareš is Head of the Section of the Security and Strategic Studies of the Department of Political Science of the Faculty of Social Studies at Masaryk University in Brno. Mgr. Michal Miklovič works as an expert assistant at the Nations Memory Institute and is editor at the Institute for the Study of Totalitarian Regimes. JUDr. Daniel Milo is Criminologist, worked for "People against Racism", joined OSCE-Office for Democratic Institutions and human Rights as Adviser and works at Slovak Government Office, Department for Human Rights and National Minorities.

 

 

Tagung "European Counter terrorism and the revival of "old" extremisms", Helsinki

Das Finnish Institute of International Affairs lud im April 2012 zu seiner Tagung "European Counter terrorism and the revival of "old" extremisms" ein. Behandelt wurde auf der Tagung vor allem die Frage, ob die Islamismusdebatte des letzten Jahrzehnts eine nicht zu legitimierende Aufmerksamkeitsverschiebung darstellte, die gerade in Angesicht des in Norwegen stattgefundenen Massakers von Anders Behring-Breivik konstatiert werden müsse. Anlass zur Tagung gab selbiges Massaker an sozialdemokratischen Jugendlichen und einem von Behring-Breivik ausgeübten Bombenanschlag auf das Parlament. (Eine Gesamtdarstellung der Tagung finden Sie hier: http://www.fiia.fi/fi/event/450/european_counter_terrorism_and_the_revival_of_old_extremisms/ ) Während der Debatte wurde nicht nur ein Aufmerksamkeitsdefizit festgestellt, das auch noch einmal an den Aktivitäten des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) in Deutschland belegt werden konnte. Auch wurden die bisherigen De-Radikalisierungsprogramme hinterfragt. Diskutanten waren Helene Lööw, Teemu Sinkkonen, Leena Malkki, Marieke de Goede, Olivier Luyckx und Teija Tiilikainen.

Conference "European Counter terrorism and the revival of "old" extremisms", Helsinki

The Finnish-Institute of International Affairs invited in april 2012 to its conference on "European Counter terrorism and the revival of "old" extremisms". At the conference the question was discussed, if the debate on Islamism, dominant in the whole last decade, was an illegitimate distraction of attention that needs to get contested in the face of Anders Behring-Breiviks massacre on young social democrats. In the light of the massacre and because of this occasion, the conference took place. (For more information: http://www.fiia.fi/fi/event/450/european_counter_terrorism_and_the_revival_of_old_extremisms/ )
During the debate was not only contested a distraction of attention towards the "old" extremisms, which was further documented by the activities of Nationalsocialist Underground (NSU) in Germany, but it was discussed if the de-radicalisation programmes in Europe today work the way they should. Participants were Helene Lööw, Teemu Sinkkonen, Leena Malkki, Marieke de Goede, Olivier Luyckx and Teija Tiilikainen.

 

Astrid Bötticher mit Prof. Dr. Helene Lööw, Dr. Teemu Sinkkonen, Dr. Leena Malkki

Mit Prof. Dr. Helene Lööw, Dr. Teemu Sinkkonen, Dr. Leena Malkki
Together with Dr. Helene Lööw, Dr. Teemu Sinkkonen and Dr. Leena Malkki

 

Prof. Dr. Helene Lööw ist Geschichtsprofessorin an der Universität von Uppsala und stellvertretende Direktorin des Zentrums für Polizeiforschung. Prof. Dr. Lööw hat sich insbesondere mit der Geschichte des Nationalsozialismus in Schweden befasst, ihre Dissertation gilt heute als Standardwerk zum schwedischen Nationalsozialismus, außerdem erforschte sie Hassverbrechen und Bewegungen der Intoleranz. Sie ist Berichterstatterin über den Prozess gegen Anders Behring-Breivik und Gutachterin des schwedischen Parlaments.
Dr. Teemu Sinkkonen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Finnish Institute of International Affairs. Seine Dissertation schrieb er über die Medienrezeption des islamistischen Attentats in Madrid, hier untersuchte er die Frage, inwieweit der koordinierte Anschlag ausschlaggebend für die Stimmabgabe zur spanischen Parlamentswahl für die spanische Bevölkerung war. Heute untersucht Dr. Sinkkonen die EU und ihre Strategien gegen den Terrorismus. Dr. Leena Malkki promovierte zur niederländischen Rode Jeugd. Hier beschäftigte sie sich insbesondere mit der Frage, warum Gruppen sich von selbst de-radikalisierten und von Gewalt Abstand nähmen.

 

Prof. Dr. Helene Lööw is situated at the department of history at the University of Uppsala. She is deputy director of the centre on police-research. Prof. Dr. Lööw is expert on history of National Socialism in Sweden, her dissertation is regarded as standard reference on National Socialism in Sweden, above she has examined hate-crime and movements of intolerance. She is correspondent of the lawsuit against Behring-Breivik and expert for the Swedish parliament. Dr. Teemu Sinkkonen is researcher at Finnish Institute of International Affairs. His PhD Thesis dealt with the mediareception of the islamistic motivated terror attack in Madrid. He examined, whether the coordinated attack had an impact on Spanish voting behaviour in the aftermath of the attack. Today he works on the issue European Union and its strategies against terrorism. Dr. Leena Malkki wrote her doctorate on Rode Jeugd. Here, she examined the question why groups de-radicalise on their own and take distance from violence.